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So so, die Schule soll’s richten … - Risikofaktor Schule

Da haben wir den Salat, die Schule hat versagt, die Schule soll’s

richten!

Oder?

Ich bin ja wirklich kein Freund von Lehrern (zumindest denen, die

sich Lehrer nennen, das ganze aber als “Job” verstehen!) Wiewohl ich

mir das leisten kann, bin ja schon einige Jährchen raus aus dem Alter

… und im Alter, Elternteil eines der leidtragenden Schüler zu sein!

Und da geht die Misere in meinen Augen los: Wenn Eltern die Schule

als alleinig Schuldigen identifizieren, dann haben sie selbst etwas

falsch gemacht! Ein Kind resp. Schüler wird nicht nur durch die

Schule erzogen, lernen - was auch immer - ist auch ein Stück

Erziehung. Und ob sie wollen oder nicht, Eltern haben daran einen

großen Anteil, den sie auch nicht abgeben können - und sich

solcherart aus der Verantwortung stehlen!

Ob ein Schüler in der Schule etwas lernt, ist ein gutes Stück weit

auch seiner Motivation zu verdanken. Wenn er aber “abhängt” und sich

sagt “… was soll’s, ist ja doch egal was ich mach, kommt zum Schluß

auf das gleiche raus …”, wo mag das wohl herkommen. Oder (ich geb

zu, ein Lieblingsthema), wenn ihm in unserer multimedialen Welt

gezeigt wird, wie selbst der größte Depp zum Superstar wird (und

abgesehen davon, das er damit königlich verarscht wird) auch einiges

an Geld = Ansehen = Maß aller Dinge (auch diese Gleichung ist ein

Teil des Problems) bekommt. Oder ein Manager seinen Job 2 Jahre lang

mehr schlecht und falsch denn recht macht und dafür (wenn die Zahlen

stimmen, die ich aus selbigen Medien habe! :-)) ) eine Abfindung von

knapp einer halben Million Euro zuzüglich einer Rente von etwa 8000

Euro bekommt. Was, wird sich solch ein Schüler fragen, muß ich

machen, um dies zu erreichen? Lernen?